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L I P U S  -  niedrig-intensiver gepulster Ultraschall

 

Der niedrig-intensive gepulste Ultraschall wird in der Knochenheilung bzw. bei der Wundheilung eingesetzt. Er stimuliert die gestörte Frakturheilung und beschleunigt die Heilung der frischen Fraktur sowie die Wundheilung.


Eine zum Stillstand gekommene Heilung der Fraktur kann durch den Ultraschall wieder aktiviert werden. Bei der Kallusdistraktion wird die Regeneratreifung beschleunigt, das Risiko von Komplikationen wie Regeneratversagen wird minimiert.

 

Studien und wissenschaftliche Arbeiten, die weltweit durchgeführt wurden und bei denen das Ultraschallgerät einer amerikanischen Firma verwendet wurde, haben gezeigt, dass unter dem Einfluss von niederig-intensivem gepulstem Ultraschall die Heilung der frischen Fraktur um mehr als ein Drittel der Zeit beschleunigt wird und Frakturheilungsstörungen zur Ausheilung gebracht werden können.

Wunden heilen schneller ab. Die Untersuchung der Wirkung von Ultraschall an Fibroblasten zeigt eine gesteigerte Zellproliferation und Zellmotilität, was sich positiv auf das Granulationsverhalten auswirkt.

 

Bei jeder Fraktur, bei der die Ultraschallwellen in den Frakturspalt eindringen können, ist die Behandlung mit niederig-intensivem gepulstem Ultraschall möglich.

 

Gegenanzeigen sind bisher nicht bekannt.

Da gesicherte Erkenntnisse in nachfolgenden Fällen nicht vorliegen ist der niedrig-intensive gepulste Ultraschall nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder nicht anzuwenden: Bei nicht stabilen Frakturen, schwangeren oder stillenden Frauen, Trägern von Herzschrittmachern,  pathologischen Frakturen, Tumorerkrankungen, bestehendem Infekt, nicht vollentwickeltem Skelett.