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Patienten-Informationen

Der Knochenbruch

Bei einem Knochenbruch handelt es sich um eine durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung hervorgerufene Unterbrechung im Verlauf eines Knochens unter Bildung zweier oder mehrerer Bruchstücke. Ein Knochenbruch kann auch bei normaler Belastung und ohne Gewalteinwirkung an krankhaft veränderten Knochen (pathologische Fraktur, Spontanfraktur) auftreten, evtl. auch als Folge krankhafter Überlastung. Eine komplizierte Fraktur, offene Fraktur oder sog. „Wundfraktur“ ist eine Fraktur mit offener Verbindung des Bruches zur Körperoberfläche nach Durchspießung der Haut durch ein Bruchstück oder nach Eindringen eines Gegenstandes an den Knochen oder bei zusätzlichen Muskel-, Nerven-, Gefäßverletzungen.

Zu einem Knochenbruch kommt es außer bei Unfällen auch häufig bei Sportarten wie

Skifahren, Reiten, Mountainbiking, Inlineskating, Turnen, Motorsport, Motorradfahren, Mannschaftssportarten wie Fußball


Sichere Symptome für einen Knochenbruch:

Abnorme Beweglichkeit, Schmerzen, Schwellung, anfänglicher Muskelstupor,
Bewegungseinschränkung oder Bewegungsunfähigkeit,
Achsenfehlstellungen, Achsenabweichung (abnorme Lage der Gliedmaßen)
Reibende oder knirschende Geräusche bei Bewegung.

 

Gefahren bei einem Knochenbruch

Innere und äußere Blutungen
Schock durch Blutverlust und Schmerzen.
Infektionen bei offenen Brüchen
Verletzung von Nerven und Blutgefäßen und Gelenkverletzungen
Fettembolie
Nekrosen, Brückenkallus, Pseudarthrosen, Sudeck
 

 

Der niedrig-intensive gepulste Ultraschall kommt zum Einsatz um die Heilungszeit der Fraktur zu verkürzen und bei der Behandlung der verzögerten bzw. gestörten Frakturheilung. Durch wissenschaftliche Arbeiten konnte man zeigen, dass der niedrig-intensive gepulste Ultraschall die Ausheilung der Fraktur positiv beeinflusst, bzw. die Heilung der frischen Fraktur beschleunigt.