Low Intensity Pulsed Ultra Sound 
 

 

Sportunfälle



Bei folgenden Sportarten kommt es häufing zu einem Knochenbruch:

Skifahren
Reiten
Mountainbiking
Inlineskating
Turnen
Motorsport
Motorradfahren
Mannschaftssportarten wie Fußball
 

Durch Gewalteinwirkung wie bei Unfällen, wird die Elastizitätsgrenze des Knochens  überbelastet, d.h. der Knochen bricht. Je nach Art der Fraktur wird ein Gipsverband ausreichend sein oder ein chirurgischer Eingriff nötig sein. Komplizierte Knochenbrüche werden operativ versorgt, die Ausheilungszeit kann einige Monate dauern. In gewissen Fällen kommt es zur verzögerten Knochenheilung. Ist der Knochenbruch nach ca. 6 Monaten noch nicht zur Ausheilung gekommen spricht man von einer Pseudarthrose. Bei etwa 5% aller behandelten Knochenbrüche tritt dieses Problem auf. Eine Spontanheilung ist nach dieser Zeitspanne nicht mehr zu erwarten, es bedarf einer erneuten Behandlung der Fraktur.

Die verzögerte oder die gestörte Frakturheilung kann mit niederig-intensivem gepulstem Ultraschall positiv stimuliert werden und es kommt lt. Angaben eines amerikanischen Ultraschallgeräte-Herstellers bei 80% – 90% der behandelten Patienten zur Ausheilung.
Die Heilung der frischen Fraktur kann um mehr als ein Drittel der Zeit beschleunigt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Fraktur umso schneller heilt, je eher die Anwendung mit Ultraschall erfolgt.

Ein Knochenbruch als Unfallfolge tritt plötzlich und überraschend auf und bedeutet für den Betroffenen Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Krankenhausaufenthalt, evtl. Spätfolgen wie Verlust der vollständigen Beweglichkeit, Arthrose, Einschränkung bei der Ausübung gewisser Sportarten, Verlust des Arbeitsplatzes oder im schlimmsten Fall den Verlust der Gliedmaßen nach Amputation. 

Für alle Patienten wird wichtig sein, so schnell wie möglich wieder geheilt zu sein, da es sich heute niemand mehr leisten möchte, für Wochen oder Monate arbeitsunfähig zu sein oder seinen Sport nicht mehr ausüben zu können, wobei Sport und Beruf oft eng verknüpft sind.

Gerade bei einer komplizierten Fraktur, die eine lange Behandlung nach sich zieht und bei der das Risiko einer verzögerten oder gestörten Heilung verhältnismäßig groß ist, wäre eine zusätzliche Behandlung mit niederig-intensivem gepulstem Ultraschall angezeigt.

Die Kosten für diese Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Allerdings sind die Privatversicherungen und die Berufsgenossenschaften bereit, im Einzelfall die Kosten zu erstatten.
Es wird aber gerade bei Freiberuflern und Leistungssportlern von großer Bedeutung zu sein, so schnell und so sicher wie möglich wieder geheilt zu sein. Dabei stellt sich die Kosten-Nutzen-Frage und die Entscheidung wird in vielen Fällen zu Gunsten der Therapie ausfallen, selbst wenn der Anwender sie selber bezahlen muss. Die Ausheilung der Fraktur und somit die Fähigkeit, den Beruf bzw. den Sport wieder ausüben zu können, wird dabei im Vordergrund stehen.

 



 

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